Über uns

Bei der Forschungsstelle für Frei- und Spielraumplanung (FFS) handelt es sich um ein hochqualifiziertes, europaweit arbeitendes Landschaftsplanungsbüro. Wir bearbeiten alle Leistungsphasen der HOAI (LP 1 bis 9). Unsere Partner sind Kommunen, Schulen und deren Träger, kirchliche Einrichtungen, Kindergärten und Kindertagesstätten sowie Wohnungsbaugesellschaften.

Forschung

Die Firmenbezeichnung „Forschungsstelle für Frei- und Spielraumplanung (FFS)“ hat eine sehr lange Tradition und entstand im Jahre 1979. Der wissenschaftliche Leiter der FFS Roland Seeger war Beamter auf Lebenszeit und arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. Manfred Tripps an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg mit dem Ziel eine Hochschulkariere einzugehen. Einer seiner wissenschaftlichen Schwerpunkte waren Freiräume für Kinder und deren Möglichkeit über kindliches Spiel die Entwicklung fördern zu helfen. Im Landkreis Ludwigsburg wurden gemeinsam mit Studierenden an der PH Ludwigsburg 412 öffentliche Kinderspielplätze untersucht. Die Analyse und das Ergebnis war damals niederschmetternd. So kam es, dass Roland Seeger auf der Suche nach geeigneteren Spielraumkonzepten war. Seine intensive Forschertätigkeit begann. Um im öffentlichen Raum, das bundesweit, die erforderlichen umfassenden Informationen und Materialien zu öffentlichen Kinderspielplätzen aus dem kommunalen Raum recherchieren zu können, wurde die FFS gegründet. Erste Ansätze zu naturnahen Konzeptionen entstanden. Die Fachwelt war damals taub. Es fehlten praktische Ergebnisse und wissenschaftliche Erkenntnisse. Nach fünf Jahren der Selektion zu fachübergreifenden Spieltheorien, einem Zusammenschluss von interessierten Landschaftsarchitekten und Sportwissenschaftlern, gelang es die Fachöffentlichkeit für ein solches Konzept zu interessieren. Ein letzter Schub kam durch eine Einladung nach Venedig zu einem Internationalen Kongress, der sich mit Spielräumen beschäftigte.

Erste naturnahe Konzepte entstanden in öffentlichen Bereichen. Es folgten Spiel-, Abenteuer-, Lern- und Bewegungsräume in Kindergärten. Durch die damals schon frühe Beschäftigung im Bereich der Lernforschung, konnte man Spiel als Medium des Lernens im Rahmen von naturnah gestalteten Freiräumen eindrucksvoll nachweisen. Es entstand ein regelrechter Boom, solche Freiräume gegenüber dem Gerätespielplatzkonzept zu favorisieren. Das gilt verstärkt bis heute. Mehrere Studien belegen, dass sich bis zu 85 Prozent aller Kindergarteneinrichtungen inzwischen naturnah ausgerichtete Freiräume wünschen. In diesen Studien wird auch belegt, dass diese Konzepte maßgeblich die Motivation lernen zu wollen fördern, das Neugierverhalten, die Kreativität, Sozial- und Risikokompetenz, Motorik, Sprache und unter anderem die Experimentierfreudigkeit nachhaltig im Rahmen der Entwicklung in Gang setzen. Angeschoben wurde dieser Trend, der längst keine Modeerscheinung mehr ist, durch die Forschungsstelle für Frei und Spielraumplanung (FFS). Bis heute wird dieser Ansatz wissenschaftlich weiterentwickelt und dabei mit der Universität Köln, Humanwissenschaftliche Fakultät (Prof. Dr. Klaus Fischer) kooperiert. Jährlich bietet die FFS an der UNI Köln ein Blockseminar mit dem Thema „Räume bilden“ an. Frau Christina Seeger, Leiterin der Technischen Abteilung der FFS ist bei Prof. Dr. Klaus Fischer wissenschaftliche Mitarbeiterin.

Schwerpunkte

Schwerpunkte unserer Arbeitsfelder sind Schulhofgestaltungen, Spiel- und Lernbereiche im Kindergarten inkl. U3 Bereichen, generationsübergreifende Bürgerparks als Begegnungsräume für Jung und Alt sowie Gestaltung von öffentlichen Spielanlagen. Dabei favorisieren wir nahezu immer eine aktive Bürgerbeteiligung in der Planung und Teilen der fachlich angeleiteten Umsetzung. Alle FFS Konzepte verfolgen den naturnahen Ansatz.

Die Wurzeln

Die Wurzeln der FFS liegen inzwischen mehr als 35 Jahre zurück (1979). Demnach verfügen wir über eine umfassende Berufserfahrung. Von Anbeginn wurden wissenschaftliche Erkenntnisse in Freiraumplanung umgesetzt und fachübergreifende wissenschaftliche Begleitforschung durchgeführt. Das gilt bis heute für alle unsere Arbeitsfelder, Beteiligungsmodelle und die Vorgaben der Inklusion. Der Erfolg unserer Arbeit liegt dabei in der Vernetzung der Planungsabteilung mit dem Forschungsbereich der FFS.

Spiel-, Erlebnis-, Lern-, Bewegungs- und Abenteuerräume sieht die FFS als unabdingbare Voraussetzung für eine optimale Entwicklung von Kindern im Krippen – und Kindergartenbereich, der Grund- und weiterführenden Schulen sowie der Spielplätze im öffentlichen Raum. Stets wird der gesellschaftsverbindende Ansatz berücksichtigt. Neurobiologische, entwicklungspsychologische, sozialintegrative, erziehungs- und sportwissenschaftliche sowie städteplanerische Erkenntnisse fließen in die FFS Planungen ein.

Diese Kombination von Forschung, Lehre und Planung eröffnet dem Team der FFS eine differenzierte Sicht der Dinge. Aus diesem Grunde erfolgt die Projektarbeit bis LP 2 (Vorentwurfsphase) vernetzt im Team und über aktive Beteiligungsverfahren (Planerrunden vor Ort mit den pädagogischen Teams, Bürgervertretern, Fördervereinen, Trägervertretern, Kinder und Jugendlichen etc.). Das bereichert aus unserer Sicht die Vielfalt der Talente und trifft im Ergebnis die Ziele unserer Co-Partner und Auftraggeber.

Leistungen

Elf hochmotivierte, kreative, innovativ denkende und besonders gut ausgebildete wie berufserfahrene MitarbeiterInnen aus verschiedenen Fachrichtungen und einer ausgeglichenen Alters- und Erfahrungsstruktur lösen die Aufgabenstellungen gemeinsam sowie praxisorientiert. Landschaftsarchitektur trifft dabei auf Bau-, Umwelt-, Tiefbau und Vermessungstechnik. Weiter auf Erziehungswissenschaft, Kinder- und Jugendpsychologie, Neurobiologie, Jugendsoziologie und Lernforschung. Durch unsere universitäre Tätigkeit kommen noch DiplomantInnen, MasterstudentInnen verschiedener Universitäten und Hochschulen wie auch PraktikantInnen dazu und bereichern die zu leistende Arbeit. Alle zusammen erschließen das angesprochene Forschungsfeld. Alle erforderlichen bautechnischen Gesichtspunkte, welche durch Fortbildung stets dem neuesten Stand der Technik entsprechen, sind uns bekannt. Wir sehen diese Aspekte als Handwerk. Daraus resultiert unsere planerische Qualität und der Erfolg bei Wettbewerbsbeteiligungen.

  • Ein europaweit arbeitendes Planungsbüro für Freiraumkonzeptionen. Das seit 35 Jahren.

  • Alle Leistungen der HOAI (LP 1 bis LP 9) werden abgedeckt

  • Unsere Partner sind Kommunen, Schulen, Kindertagesstätten, kirchliche Einrichtungen und Wohnungsbauträger

  • 11 hoch qualifizierte und fachübergreifend ausgebildete MitarbeiterInnen beschäftigen sich mit Schulhofgestaltungen,, Spiel- und Lernbereichen im Kindergarten inkl. U3 Bereichen, der Gestaltung von öffentlichen Spielanlagen sowie generationsübergreifenden Bürgerparks

  • Konzeptionell favorisieren wir den naturnahen Ansatz

  • Wir bevorzugen bei der Planung Partizipationsmodelle und binden dadurch die künftigen Nutzer aktiv mit ein (Planerrunde vor Ort

  • Die Vernetzung von Forschung, Lehre und Planung ist beim FFS Team fester Bestandteil. In der Branche in dieser Qualität ein Alleinstellungsmerkmal

  • Landschaftsarchitektur trifft somit auf Bau-, Umwelt-, Tiefbau, Erziehungswissenschaft, Kinder- und Jugendpsychologie, Neurobiologie, Jugendsoziologie; Gerontologie und Lernforschung

  • Das Team der FFS arbeitet praxisorientiert und ist durch die vernetzte Forschungstätigkeit stets aktuell informiert

  • Wettbewerbserfolge, umgesetzte Projekte, Innovationskonzeptionen, Forschungsvorhaben und Publikationen finden Sie unter Aktuelles

Adresse

Forschungsstelle für Frei- und Spielraumplanung (FFS)
Birkenweg 1
35644 Hohenahr-Altenkirchen

Kontakt

Tel.: 06444 / 93 14 - 0
Fax.: 06444 / 93 14 - 10
info@ffs-hohenahr.de

Geschäftszeiten

Mo - Fr 8:00 – 17:00 Uhr