Öffentliche Räume

Kinderspielplätze

Kinderspielplätze haben eine lange Tradition und sind gesetzlich eingefordert. Für Träger ein hoher Kostenfaktor mit oftmals geringem Effekt in der Nutzung. Das wird belegt durch viele Forschungsvorhaben zum Thema seit den 70er Jahren und gilt bis heute.

Aktuell führt man eine neue Diskussion, die sich alternativ zum Kinderspielplatz mit Seniorenspielplätzen beschäftigt. Auch hier sind es die Aktiv- und Spielangebote, welche im Markt von Spielgeräteherstellern angeboten werden. Was jedoch fehlt sind brauchbare und abgesicherte Konzeptionen. Das Angebot versteht sich weniger aus sozialer Sicht multifunktional und möchte die „Dritte Generationsgruppe, die Senioren“ bedienen. Das Team der FFS sieht darin einen entscheidenden Fehler in der Betrachtung, da man aus der Historie des Kinderspielplatzgedankens offensichtlich nur wenig gelernt hat. Kinder brauchen Erwachsene und somit zwingend auch ältere Menschen für eine gesunde Entwicklung. Nicht nur Altersgleiche bis zum zehnten, zwölften oder vierzehnten Lebensjahr, möchte man dem zunehmenden Generationskonflikt entgegen treten. Im Umkerschluss gilt diese Aussage auch für die ältere Generation. Auch sie brauchen nicht nur sich, sondern für ein dauerhaftes Wohlbefinden die jüngeren Generationsgruppen.

Das Team der FFS sieht diese Fehlentwicklung sehr kritisch und hat für den Kinderspielplatzgedanken bereits zum Beginn der 90er Jahre eine planerische Alternative entwickelt. Diese sieht vor, dass es sich bei Kinderspielplätzen um innovative generationsübergreifende Konzeptionen handelt, die durch sanfte, naturnah gestaltete Raumbildungen zum Verweilen, Spielen, Kommunizieren und Begegnen einladen. Das betrifft somit auch Senioren und ein solcher Kinderspielplatz als Spiel- und Begegnungsraum gleichfalls ansprechen kann. Dabei beachten wir unter anderem nachfolgend aufgeführte Planungsinhalte wie:

 

  • den generationsübergreifenden Ansatz bei Kinderspielplätzen
  • Begegnungsräume für Jung und Alt bei Kinderspielplätzen
  • Einbindung der Gedanken zu Seniorenspielplätzen
  • Bürgerbeteiligung im Einzugsgebiet bei Kinderspielplätzen
  • Planerrunde vor Ort (PL) als Methode bei Kinderspielplätzen
  • Gestaltung vor Möblierung bei Kinderspielplätzen
  • Pflegearme Konzeptionen bei Kinderspielplätzen

Adresse

Forschungsstelle für Frei- und Spielraumplanung (FFS)
Birkenweg 1
35644 Hohenahr-Altenkirchen

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Fax.: 06444 / 93 14 - 10
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